Steuern, Bedienen und Überwachen von Klimaschränken
Klimaschränke sorgen für optimale Lagerungsverhältnisse bei unterschiedlichen Klimaeigenschaften zur Aufbewahrung eines Gutes bei konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit über einen längeren Lagerzeitraum. Je nach Anforderung wird ein kühles oder warmes Klima geschaffen.
Klimaschränke sind zudem häufig Bestandteil einer Messanordnung und dienen der Erzeugung und Aufrechterhaltung eines festgelegten Klimas, in der Regel Temperatur und Luftfeuchtigkeit, für die Zeitdauer der Messung oder Prüfung. Die Geräte werden zum Beispiel für Forschung und Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung eingesetzt.
Key Facts:
Entwicklung einer kompletten Produktfamilie in Hard- und Software, bestehend aus Kompaktsteuerung, E/A-Platine und Webpanel
Kompaktsteuerung mit 7“-Display
Webpanel mit 7“- oder alternativ 10“-Display
E/A-Platine mit hochgenauer Temperaturerfassung in einer Auflösung von 0,01 K
Linux-basiertes Echtzeit-Betriebssystem mit Verwendung von Docker-Applikations-Containern
CRA-ready
Anforderungen
Bei Klimaschränken werden in der Regel Anzeige- und Bedieneinheiten zur Darstellung des Betriebszustands und Parametrierung der Prozesse direkt im Gerät verbaut. Dabei haben sich applikationsübergreifend Standards in der Hard- und Softwareausstattung der Bedienpanels herausgebildet, die wir durch unseren Technologiebaukasten abdecken können.
Zudem hat sich eine zweigeteilte Architektur der Steuerungselektronik herausgebildet. Neben dem Bedienpanel werden die Prozessschnittstellen über eine abgesetzte E/A-Ebene angesteuert. Je nach Anwendungsfall ist diese entweder direkt auf dem Bedienpanel als Erweiterung aufgebracht oder als dezentrales E/A-Modul im Klimaschrank verbaut. Dabei kommen in der Regel Standard Feldbussysteme wie CANopen oder Ethercat zum Einsatz.
Die Aufteilung ist der Tatsache geschuldet, dass die verschiedenen Gerätevarianten auch unterschiedliche Ausbaustufen in der E/A-Ebene benötigen.